Mai 2013

 

Die Berner Hebammen starten eine Petition mit der Forderung der Einführung der hebammengeleiteten Geburtshilfe in  Schweizer Spitälern.

Warum hebammengeleitete Geburtshilfemodelle?

In der Schweiz ist die ärztlich geleitete Geburtshilfe üblich, für die eine hohe Rate von unnötigen Interventionen nachgewiesen wurde. Das natürliche Lebensereignis Geburt ist zu einem medizinisch zu behandelnden Zustand geworden. Mittlerweile kommt in der Schweiz jedes dritte Kind per Kaiserschnitt zur Welt. Im Jahr 2011 betrug die durchschnittliche Rate in der Schweiz 33 %. Schwankungen in den einzelnen Spitälern liegen zwischen 14 bis 57%. Diese Schwankungen können medizinisch nicht gerechtfertigt werden

Verschiedene internationale Untersuchungen zeigen, dass die hebammengeleitete Geburtshilfe mit tieferen Interventionsraten (weniger Medikamenteneinsatz, weniger Dammschnitte, weniger Kaiserschnitte usw.) und zufriedeneren Frauen verbunden ist. Dies bei gleich guten Gesundheitsergebnissen für Mutter und Kind wie in der ärztlich geleiteten Geburtshilfe.

 

Die meisten Frauen wünschen sich eine normale physiologische Geburt mit einer ganzheitlichen und kontinuierlichen Betreuung während der ganzen Versorgungszeitspanne. Darum soll das Potential von Hebammen in den Versorgungsstrukturen der Schweiz vollständig genutzt werden.

 

Wir wissen, es ist wichtig wie wir geboren werden!

 

Mit der Einführung und Förderung der hebammengeleiteten Geburtshilfe wird eine grundlegende und nachhaltige Veränderung der momentanen Verhältnisse in die Wege geleitet. Es werden Voraussetzungen dafür geschaffen, die Gesunderhaltung von Mutter und Kind zu fördern, die hohen Kaiserschnittraten und die damit verbundenen Gesundheitskosten zu reduzieren und die geburtshilflichen Leistungen den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen anzupassen.

 

Für weitere Informationen: www.bernerhebamme.ch *Petiton*

 

 

86 Jahre Sektion Oberwallis, 5.Mai 2012

 

Das 86jährige Bestehen haben wir anlässlich des internationalen Hebammentages am 5. Mai im alten Spital von Brig gefeiert.

Schon zum Apéro durften wir viele Interessierte begrüssen! Das anschliessende Podiumsgespräch von 4 unterschiedlichen Hebammen und ihren Tätigkeitsfeldern, geleitet von Frau Häfliger Ida, war trotz technischer Panne, sehr unterhaltsam und aufschlussreich. Was hat sich alles verändert von der "früheren" Hebammentätigkeit zur "heutigen"? Auch die Rolle der Väter war Thema, und "z`Mathilde" brachte Vieles anschliessend pointiert auf den Punkt.

Zwischendurch unterhielt "ds Chörli" uns auf vielseitige Gesangs-und Schauspielweise.

Bei Raclette und Kuchen wurde gesungen, diskutiert, Kontakte geknüpft, fand ein Austausch statt...

Der Abend wurde abgeschlossen mit einer Lesung mit Regula Imboden, die noch einmal das Publikum zu fesseln vermochte.

 

An dieser Stelle ein herzliches MERCI an alle Sponsoren und Mitwirkenden vor und hinter der Bühne...

 

Wir haben uns sehr gefreut, dieses Fest mit vielen Menschen feiern zu können.

 

Die Oberwalliser Hebammen unterwegs durch das "alte Visp"

... anlässlich des internationalen Hebammentages 2011, symbolisch unterwegs nach Durban ... (zum internationalen Hebammenkongress)